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Interkulturelles Begegnungstreffen am Nikolaustag

Am Nikolaustag kehrte auch nach der großen Familienfeier am Nachmittag noch lang keine Ruhe ins Ostviertel ein: beim vorweihnachtlichen Begegnungstreffen, veranstaltet von der Regionalgruppe Münster der Gesellschaft für bedrohte Völker in Zusammenarbeit mit dem Bennohaus, fanden über 50 Besucher*innen den Weg in den Saal.

Dr. Kajo Schukalla (am Mikrofon) und Ismet Nokta von der Gesellschaft für bedrohte Völker organisierten das Begegnungsfest

Dort bot sich ihnen ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm, u.a. mit der russischen Pianistin Larisa Volodarskaya oder einer Stand-Up-Nummer von Hashem Hadi. Ein Buffet aus mitgebrachten Speisen rundete den Abend ab. Finanziell unterstützt wurde das Begegnungstreffen durch das Kommunale Integrationszentrum Münster.

Larisa Volodarskaya eröffnete das Kulturprogramm am Piano
Zum Abschluss seines Stand-Ups sammelte Hashem Hadi Videogrüße für den Vater

Vorgestellt wurde am Abend auch die Weihnachtsaktion „Ein Licht für verschleppte Yezidinnen“. Die Gesellschaft für bedrohte Völker sammelt hierbei symbolische Lichterfotos gegen das Vergessen, um an etwa 3000 yezidische Frauen aus dem Nordirak zu erinnern, die nach ihrer Verschleppung durch den „Islamischen Staat“ noch immer verschollen sind. Noch am Abend hatten alle Besucher*innen die Gelegenheit, sich selbst mit Fotos zu beteiligen, die bis Weihnachten mit einem Appell an die Bundesregierung übergeben werden.

Das nächste interkulturelle Miteinander im Bennohaus findet bereits in der kommenden Woche statt: Am 13. Dezember greift das Bennohaus ab 19:30 Uhr bei “Kultur am Kanal” und freiem Eintritt nach den Sternen.

Ostviertel-Redaktion

Ostviertel-Redaktion

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