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Generation M – Merkels Kinder reflektieren

Ein Meinungsbeitrag von Liv Niemann.

Seit 2005 regiert sie die Bundesrepublik Deutschland: Angela Merkel. Auch liebevoll “Angie” genannt, prägt sie seitdem eine ganze Generation. Erstmalig tritt sie nun nicht wieder zur Position der Bundeskanzlerin an.

Viele dieser “Generation Merkel”, also jener Bundesbürger*innen, die, solange sie denken können oder ein politisches Verständnis haben, Angela Merkel zur Regierungschefin haben, können im September 2021 erstmals bei einer Bundestagswahl ihre Stimme abgeben. So auch ich und die meisten meiner Freund*innen. Dass die Ära Merkels zu Ende geht, macht es für Erstwähler*innen oft nicht einfach, sich zu entscheiden. Viele können sich Deutschland ohne Angela Merkel schlicht und einfach noch nicht vorstellen.

Über diejenigen, die unter Merkel das Erwachsenenalter erreicht haben, möchte ich hier reden.

Was macht eine Generation zu dem, was sie ist?

Die Generation “Digital Natives” sind mit Merkel als Regierungschefin aufgewachsen.

Laut der klassischen Definition des Philosophen und Theologen Wilhelm Diltheybildet eine Generation einen Kreis von Individuen, welche durch Abhängigkeit von denselben großen Tatsachen und Veränderungen, wie sie im Zeitalter der Empfänglichkeit auftraten, trotz der Verschiedenheit hinzutretender anderer Faktoren zu einem homogenen Ganzen verbunden sind.” Das heißt eine Generation sind nicht gleich alle Menschen, die im gleichen Zeitabschnitt geboren wurden. Stattdessen beschreibt der Begriff eine Gruppe von Menschen, die die gleichen (politischen) Umstände zusammen erleben und die gleichen zeitgeschichtlichen Erlebnisse teilen. Auch Historiker Marc Bloch definiert den Begriff ähnlich: „Diese Gemeinsamkeit der Prägung, die aus der Gemeinsamkeit des Alters herrührt, lässt eine Generation entstehen.

Generation Merkel, also ungefähr alle diejenigen, die zwischen 1995 und 2008 geboren sind, gehört gleichzeitig auch zur sogenannten Generation Z. Sie sind die “Digital Natives”, sie prägt die Konfrontation mit digitalen Medien im jungen Alter. Aufgeschlossenheit, Nachhaltigkeit, der Drang nach Kreativität aber auch nach Sicherheit und Familie spielt eine große Rolle. Aufgrund des hohen politischen Engagements für klimapolitische Themen werden sie von Soziologe Klaus Hurrelmann und Journalist Erik Albrecht auch als “Generation Greta” betitelt. Sie sind meist finanziell sicher aufgewachsen, haben die Freiheit, sich politisch zu äußern, ohne um den Arbeitsplatz bangen zu müssen oder Zurückweisung zu riskieren, sind zufrieden mit der Demokratie in Deutschland, aber wünschen sich oft noch mehr von ihr.

Warum ist Merkel so einzigartig?

Als erste Frau im Amt der Kanzlerin hat sie Deutschland bereits durch viele Krisen geführt: die weltweite Finanzkrise 2008, die Reaktorkatastrophe in Fukushima, die große Flüchtlingskrise 2015 und inmitten der weltweiten Corona-Pandemie gibt sie ihr Amt ab. Das sind ganz schön große Fußstapfen, die nach ihrem Abtritt gefüllt werden müssen.

Obwohl sie die Regierungsstile der zwei mächtigsten Länder der Welt, der USA und Russlands, oftmals kritisiert und auch mit Ex-Präsident Donald Trump (z. B. in der Coronakrise) nicht auf einen Nenner kam, schafft Merkel es trotzdem, stets einen sehr diplomatischen Umgang zu pflegen. Trotz unterschiedlicher politischer Interessen und Ansichten duzen sich Kreml-Chef Wladimir Putin und Angela Merkel sogar und unterhalten sich am Telefon und in Person wie zwei alte Bekannte.

Merkels Regierungsstil?

Nüchtern, pragmatisch, sachlich. Angela Merkel nimmt ihr Amt sehr ernst und trennt ihre Emotionen und politischen Entscheidungen strikt voneinander. Das hat viele Vorteile und macht sie zu der Kanzlerin, wie wir sie kennen, aber es lässt sie in ihren Reden auch oft kalt und gelangweilt wirken. In den 16 Jahren, in denen sie Deutschland regierte, hat man sich jedoch daran gewöhnt und schätzt und respektiert ihre Fähigkeit, ihre Gefühle nicht politisch zu instrumentalisieren.

Merkel rückte die CDU durch liberale Modernisierungsmaßnahmen, wie die Einführung eines Mindestlohns oder die Abschaffung der Wehrpflicht mehr in die politische Mitte und gewann dadurch Zustimmung, auch aus den gegnerischen Reihen. Sie koalierte nicht selten in Umwelt-, Einwanderungs- oder Familienfragen mit der Partei Bündnis 90/Die Grünen und der SPD und fand so auch aus den politisch liberaleren Ecken Anklang. Viele sehen dem Ende der Merkel-Ära deswegen wehleidig entgegen. Doch bringt es vielleicht auch etwas Gutes mit sich?

Für mich persönlich ist Merkel fest im politischen Denken verankert und lässt sich so einfach erst mal nicht wegdenken. Aber wie ist das bei anderen? Ich habe ein paar meiner Freund*innen gefragt, wie sie es erleben, Teil von Generation Merkel zu sein? Sie sind alle zwischen 18 und 20 Jahre alt, Erstwähler*innen bei der Bundestagswahl 2021 und berichten mir von ihren Erfahrungen, Gedanken und unterschiedlichen Meinungen.

Die folgenden Antworten sind subjektive Meinungen. Die Befragten repräsentieren nicht den Standpunkt der gesamten Generation Merkel.

1. Würdest du dich selber als politisch interessiert/engagiert beschreiben?

Fridays for Future Demo
Fridays for Future ist eine globale soziale Bewegung von Schüler*innen und Student*innen, die sich für möglichst umfassende, schnelle und effiziente Klimaschutz-Maßnahmen einsetzen.

Die Unterstellung, die Jugend von heute sei total unpolitisch, hört man immer wieder. Dabei ist das politische Engagement z. B. bei klimapolitischen Themen oder in der Rassismus-Debatte online und offline extrem hoch. In meinen Interviews habe ich auf die obenstehende Frage kurze aber bestimmte Antworten, wie “Ja, neun von zehn!” oder einfach nur “JA!” zu hören bekommen, aber auch detailreichere Antworten erhalten.

Klar, beschäftige ich mich vor Wahlen damit, wen ich wähle, aber ich bin nicht besonders politisch engagiert und weiß auch nicht so richtig viel Bescheid über das politische System. Ich habe mehr ein allgemeines Normen- und Wertesystem und gucke bei der Wahl, welche Partei dem am meisten entspricht, damit diese auf Regierungsebene umgesetzt werden.

Ganz klar ist den Interviewten, dass politisches Engagement nicht unbedingt immer im klassischen Sinne aufgegriffen werden muss. Man muss heutzutage nicht mehr einer Partei angehören, um politisch zu wirken, sondern es geht auch im Internet, in den sozialen Medien. Dort hat man sogar eine noch größere Reichweite als offline.

[…] Ich finde, dass politische Teilhabe unfassbar wichtig für unsere Gesellschaft ist.

2. Was war deine erste Erinnerung an Angela Merkel?

Bei Merkels Amtsantritt war ich gerade mal drei Jahre alt und andere heutige Erstwähler*innen waren auch nicht viel älter. Deswegen ist es sehr schwierig, Momente aus Merkels frühen Kanzlerinnenjahren Revue passieren zu lassen. Einen genauen Schlüsselmoment auszumachen, an den man sich besonders gut erinnern kann, ist mühsam. Für viele war die Bundestagswahl 2013 ein erster Berührungspunkt mit Angela Merkel und deutscher Politik an sich.

Als ich ,Angie‘ das erste Mal so richtig aktiv wahrgenommen habe, das war glaube ich 2013, ist sie gegen Peer Steinbrück in der Bundestagswahl angetreten. Da habe ich mir auch das TV-Duell angeguckt und mich zum ersten Mal richtig damit beschäftigt.

Den ersten Kontakt hatten viele heutige Erstwähler*innen also erst sieben Jahre nach Beginn von Angela Merkels Amtszeit. Für die meisten bleibt wahrscheinlich eher in Erinnerung, dass Angela Merkel schon immer präsent war, von jungen Jahren an bis heute.

3. Fühlst du dich der sogenannten Generation Merkel zugehörig?

Wie oben schon erklärt, ist man nicht gleich Teil einer Generation, wenn man in der passenden Zeit geboren ist. Stattdessen wird die Zugehörigkeit bestimmt von der “Abhängigkeit von denselben großen Tatsachen und Veränderungen“. In diesem Fall sind diese Tatsachen und Veränderungen das Aufwachsen in der politischen Situation unter Merkel und wie man diese als junge Gemeinschaft erlebt.

Ja, auf jeden Fall. Merkel ist extrem einflussreich und hat die Politik in Deutschland aber auch global in meiner Lebenszeit maßgeblich geprägt, d. h. sie hat die Welt mitgeformt, in der wir groß geworden sind.

Diese Zugehörigkeit zur Generation Merkel bedeutet aber nicht gleich, dass man automatisch unbedingte Sympathie für die Kanzlerin hegt. Den einen geht es so:

Klar, ich kenne nur Merkel und deswegen fühle ich mich mit ihr auch ein bisschen verbunden […]. Aber ich würde sie in der Bundestagswahl jetzt nicht wählen und bin auch kein Mega-Fan. Trotzdem hat sie einen ja schon auf eine gewisse Weise geprägt.

Den anderen so:

Merkel repräsentiert für mich das ,Gute‘ der CDU, wenngleich ich selbst auf keinen Fall die CDU als gesamte Partei unterstütze. Eigentlich interessant, dass Merkel trotz Antipathie gegenüber der CDU meine (fast) volle Sympathie hat. Ich glaube, das geht vielen jungen Leuten so.

4. Inwiefern hat Angela Merkel dein politisches Denken und Handeln beeinflusst oder geprägt?

Bestimmt wurde man ein bisschen geprägt. Ich würde sagen, dass das bei mir eher unterbewusst passiert. Es ist ja so, dass Angela Merkel eher ruhig ist und einem der Kontrast zu anderen Staatsoberhäuptern stark auffällt, […] weil diese etwas temperamentvoller sind.

Ich finde Merkel ist eine sehr [antiautoritäre] Persönlichkeit. Klar, ist sie ein ,Machtmensch‘, aber sie verhält sich […] sehr diplomatisch, kompromissorientiert und ist eher eine ,weiche‘ Kanzlerin. Deswegen würde ich schon sagen, dass sie mein Handeln in dem Sinne geprägt hat, als dass man immer darauf bedacht ist an das Gemeinwohl zu denken.

Die guten internationalen Beziehungen mit EU-Mitgliedern, mit China oder den USA sind schon prägend für unsere Gesellschaft und unser politisches Bewusstsein.

CC-BY 2.0 by: Tim Reckmann via ccnull.de

Anhand dieser Aussagen sieht man, dass Angela Merkels diplomatische, überdachte Art auch bei jungen Leuten auf Begeisterung stößt. Sie hat sie dazu angeregt, auch auf diese Art und Weise zu handeln und erst gut zu überlegen, bevor man spricht. Dieser rationale Weg, Sachen anzugehen, macht junge Bürger*innen zu politisch aktiven Menschen, die im Sinne der Demokratie handeln und das Wohl der Allgemeinheit dabei immer im Hinterkopf behalten, ohne die eigenen radikalen Ziele und Forderungen zu vergessen.

Wie genau hat Angela Merkel also diese Generation geprägt? Inwieweit ist sie vielleicht auch ein Vorbild für junge Menschen?

Einerseits ist ihr Dasein als Frau in einer männerdominierten Branche inspirierend und zeigt, dass auch Frauen mitbestimmen (können). Unterbewusst hat mir das sicherlich einen positiven Aufschwung gegeben, was mein eigenes Bild von mir als handlungsfähige weibliche Bürgerin angeht. […]

Ich denke dadurch, dass sie in einer konservativen Partei so radikal progressiv gehandelt hat, hat sich in meinem Kopf manifestiert, dass radikales Handeln auch in der Realpolitik Platz hat und richtig und angemessen sein kann.

Auch wenn sie und ihre Partei absolut nicht meiner politischen Gesinnung entsprechen, gibt es durch sie einfach so viel politischen Halt in Deutschland, so dass man sich besonders als junger Mensch nicht so große Sorgen macht.

Angela Merkels Tun inspiriert also zu einer progressiven Denkweise junger Menschen, die oftmals präzise und elementare Forderungen an die Politik hervorbringt. Generation Merkel wurde stark geprägt von Merkels diplomatischer, antiautoritärer Art und ihrer Fähigkeit voranzuschreiten. Und das, obwohl viele der 18 bis 24-Jährigen ihre Partei, die CDU, nicht unterstützen (siehe Stimmenanteile in Europawahl 2019).

5. Würdest du sagen, dass Generation Merkel politischer als andere Generationen ist?

Es gab deutlich politischere Generationen, z. B. zu Zeiten des Mauerfalls, des Vietnamkriegs etc. […] Klar, jetzt ist irgendwann Fridays for Future gekommen, aber das hat ja direkt nichts mit Merkel zu tun. Da würde ich eher sagen, dass Generation Merkel weniger politisch ist als andere.

Jein. Nur bezüglich gewisser Themen, was z. B. den Klimawandel angeht, die Rassismus- und Sexismusdebatte, LGBTQ+-Themen und Gleichberechtigung. Aber es gab in der Vergangenheit, z. B. in den 70er Jahren, auch schon Bewegungen mit einem anderen Schwerpunkt.

by: Rosemary Ketchum via pexels.com

Ich denke anhand dieser Antworten wird klar, dass das politische Engagement einer Generation nicht daran gemessen werden kann, wie viele Menschen zum Protestieren auf die Straße gehen oder wie viele Jugendliche neu in eine Partei eintreten. Außerdem wandeln sich die Themen, für die sich die Jugend einsetzt, enorm.

Während zu Zeiten des Mauerfalls die Wiedervereinigung Deutschlands und das Ende des kommunistischen Systems eine große Rolle spielte und in der 68er-Bewegung die Demokratisierung Deutschlands und die Emanzipation aller Menschen von kapitalistischer Ausbeutung, Unterdrückung und Entfremdung die politischen Hauptforderungen waren, legt Generation Merkel ihren Fokus auf heutige akute Themenbereiche. Heutzutage werden (laut der Shell Jugendstudie 2019) die Themen, Klimaschutz, Demokratie und Rassismus schwerpunktmäßig als Probleme genannt.

Politischer als einige, weniger politisch als andere. […] Ich denke, wir sind aufgewachsen und leben in einer Zeit mit einerseits Problemen, denen man sich stellen muss (Klimawandel) und welchen, für die die Generation vor uns noch nicht bereit war […] und es letzten Endes versäumt hat, sie zu bearbeiten (Rassismus, Diskriminierung etc.). Ich denke durch den ,Push‘ zu einer politischen Haltung durch den Klimawandel sind recht viele Menschen unserer Generation politisch. Die Umstände sind dafür aber eher verantwortlich als wir selbst.

6. Was schätzt du an Angela Merkel und welche Fehler hat sie deiner Meinung nach in ihrer Amtszeit gemacht?

Merkels Art, langsam aber bestimmt an Sachen heranzugehen, wird von Generation Merkel sehr geschätzt. Damit hebt sie sich von dem Stil anderer Politiker*innen, wie z. B. Trump, Putin oder Bolsonaro ab.

Was ich schätze ist, dass sie relativ ruhig ist und nicht immer sofort auf Sachen raufspringt und drauflos redet. Sondern immer erst mehr nachdenkt und bedacht spricht.

Ich schätze an ihr ihre Ruhe, dass sie immer sachlich bleibt und sich nicht auf das Niveau anderer Politiker*innen herablässt.

Auch ihre Entscheidung in der Flüchtlingskrise, die Grenzen nicht zu schließen, trifft auf große Sympathie. Dass Generation Z eine grundsätzlich eher liberale und inklusive Einstellung hat, kann eine mögliche Erklärung hierfür sein.

Ich schätze an Angela Merkel, dass sie 2015 die Grenzen nicht dicht gemacht hat und versucht hat, die Menschenrechte zu wahren […]. Da hat Angela Merkel echt Charakter bewiesen. Auch, dass sie, obwohl sie in der CDU ist, sehr bedacht auf das Wohl Schwächerer ist. Sie ist wirklich keine konservative CDU-Politikerin.

Ihre Entscheidungen, die Grenzen weitestgehend zu öffnen, schätze ich sehr. Dafür hat sie viel Widerspruch hinnehmen müssen […]. Aber Merkel beweist Rückgrat und bleibt ihrer Linie treu. Ihre Entscheidungen sind geprägt von christlichen Werten, die in der CDU sonst scheinbar eine immer kleinere Rolle spielen.

Unsere Kanzlerin spielt offenbar eine Art Sonderrolle in der CDU und hebt sich durch ihre liberalen Entscheidungen vom Rest der Partei ab. Trotzdem gibt es in den Augen der Interviewten auch Unzulänglichkeiten in ihren Entscheidungen und in ihrer Einstellung zu z. B. der Ehe für alle.

Ich finde allerdings ihre Einstellung zur Ehe für alle nicht richtig. Außerdem hat sie Möglichkeiten, [effektiver etwas] gegen die Klimakrise zu machen.

7. Würdest du Angela Merkel wieder wählen, wenn sie antreten würde?

Bereits im Oktober 2018 gab Merkel an, 2021 nicht mehr als Kanzlerkandidatin anzutreten.

Dieses Jahr steht wieder die Bundestagswahl an. Wie sieht das bei Erstwähler*innen aus? Würden sie Merkel erneut wählen, wenn es ginge? Wieso (nicht)?

Ja, auf jeden Fall! Aber eigentlich auch nur aus dem Grund, weil es keine Alternative gibt.[…] Es ist sehr wahrscheinlich, dass die CDU die nächste Wahl wieder gewinnt. Das ist irgendwie immer eine Gegebenheit in Deutschland. Ich sehe innerhalb der Partei keine guten Alternativen. Armin Laschet oder Markus Söder sind für mich keine würdigen Nachfolger.

Wenn ich die Wahl zwischen Angela Merkel und anderen CDU-Politiker*innen hätte, würde ich sie auf jeden Fall wiederwählen. Wenn ich die Wahl hätte zwischen Angela Merkel und Politiker*innen anderer Parteien, würde ich eher die anderen wählen. Das hat aber mehr mit der Partei zu tun.

Wie es aussieht, hat Angela Merkel durchaus die Sympathie der Interviewten, jedoch scheitert das volle Commitment für sie an ihrer Partei, der CDU. Denn laut einer der befragten Personen

[kann Merkel] das Land gut führen, aber insgesamt ist sie und ihre Partei nicht fortschrittlich genug. Sollte Deutschland weiterhin eine*n Kanzler*in der CDU haben, würde ich Merkel allen anderen bevorzugen.

Wenn ihr noch mehr erfahren möchtet über die Erfahrungen, Wünsche und Meinungen von Generation Merkel, insbesondere aus der Perspektive junger Wähler*innen, hört gerne hier rein.
(Podcast: Stimmenfang #168: Generation Merkel – Warum junge Wähler die Kanzlerin vermissen werden / Der Spiegel)

Liv Niemann

Hi, ich bin Liv und Bufdi im Bereich Kulturmanagement.

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